Wunderwigwam Vom Einbaum zum Superfrachter – Schiffe

Ein Papierboot schwimmt – klar, das ist ja auch superleicht. Ein Holzstamm schwimmt auch. Aber Metall ist doch viel zu schwer um zu schwimmen, oder? Warum nur gehen dann diese riesigen Frachter nicht unter, die mehrere tausend Container geladen haben? Oder ein Kreuzfahrtschiff, das so lang ist wie drei Fußballfelder und auf das mehrere tausend Menschen passen? Das findest du hier in einem Mitmach-Experiment heraus. Und du erfährst, wie die allerersten Wasserfahrzeuge in der Steinzeit ausgesehen haben, was Schiffe antreibt und wie sie gebaut werden.

Fuchs Fox und Schlange Polly im Wunderwigwam
Bild © hr

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Wunderwigwam Ausmalbild Schiffe

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Warum gehen Schiffe nicht unter, obwohl sie aus Stahl sind? Wenn man eine Stahlscheibe in einen Wasserbehälter wirft, geht sie unter. Was aber passiert wenn man die Stahlscheibe in ihrer Form verändert? Armin von der Sendung mit der Maus macht ein Experiment und findet dabei heraus, was das Entscheidende ist, um Stahl zum Schwimmen zu bringen.

Wenn du mal sehen möchtest, wie ein Schiff Stück für Stück gebaut wird, dann kannst du das hier tun: Einmal bei der "Schiffs-Maus“

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Mehr über Fortbewegungsmittel erfährst du hier: Höher, schneller, weiter: Erfindungen, die uns voran bringen

Und hier geht’s hoch in die Lüfte: Hoch hinaus! Vom Heißluftballon bis zum Düsenflugzeug

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Mehr zum Anhören:

Auch Schiffe können Unfälle haben, zum Beispiel auf Grund laufen, wenn das Wasser nicht tief genug ist oder mit einem anderen Schiff zusammenstoßen. Dann kann ein Schiff kentern oder im schlimmsten Fall auch sinken, also untergehen. Tina Krämer vom Deutschen Schifffahrtsmuseum erklärt, was da genau passiert:

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Die berühmteste und eine der größten Schiffskatastrophen der Geschichte ist der Untergang der Titanic im Jahr 1912. Die Titanic war damals das größte Schiff der Welt. Auf ihrer allerersten Fahrt stieß sie mit einem Eisberg zusammen und sank innerhalb von gut zweieinhalb Stunden. Über 1.500 Menschen sind dabei ertrunken. Ein anderes sehr bekanntes Schiffsunglück ist das der Andrea Doria im Jahr 1956. Da konnten die allermeisten Menschen an Bord gerettet werden.

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Wer steckt dahinter?

Tina Krämer ist Kultur- und Medienpädagogin beim Deutschen Schifffahrtsmuseum DSM in Bremerhaven. Dort macht sie viele Führungen für Familien, Schulklassen und Kindergruppen. Sie weiß einfach alles über Schiffe, oder besser gesagt: Wasserfahrzeuge. So heißt das eigentlich ganz korrekt.

Kind
Till ist neun Jahre alt und staunt jedes Mal, wenn er zum Beispiel im Hamburger Hafen die riesigen Schiffe sieht. Wie können die Dinger nur schwimmen? Die sind doch unendlich viel schwerer als ein Kajak. Damit paddelt er gerne mal mit seinen Eltern im Urlaub auf Seen oder kleinen Flüsschen.

Autor:
Uli Höhmann ist Radiojournalist, hat viele Jahre lang hr-iNFO moderiert und sich dabei von Fachleuten wie Tina Krämer viele spannende Dinge erzählen lassen. Außerdem schreibt er für verschiedene Formate für Kinder – neben dem Wunderwigwam zum Beispiel auch "Tomomi und das Geld“ vom KiKA. Und er ist Comedy- und Satire-Autor, Sprecher und Kabarettist.

Produktionsteam
Redaktion: Stefanie Hatz & Gudrun Hartmann
Regie: Marlene Breuer & Gudrun Hartmann
Sprecher: Matthias Keller
Ton & Technik: Conny Jürgens + Thomas Rombach

Quelle: Hessischer Rundfunk

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